Quince – das Konzept

Während meiner klinischen Tätigkeit in verschiedenen Gebieten, meist mit Bezug zur Inneren Medizin, machte ich die unterschiedlichsten Erfahrungen. So sah ich viele Patienten mit chronischen Erkrankungen, ältere Patienten mit multiplen gesundheitlichen Problemen, Patientinnen unter Mehrfachbelastungen und viele weitere.

Der Umgang mit Gesundheit und Krankheit war so breit gefächert wie die Krankheitsbilder. Durch meine Weiterbildung im Bereich „Public Health“ erweiterte sich das Spektrum in Bezug auf Gesundheitsförderung/Prävention und auch durch die ergänzenden Sichtweisen von Berufsleuten, die Gesundheit aus sehr unterschiedlichem, nicht nur dem ärztlichen, Blickwinkel wahrnahmen.

Mein Interesse gilt der Gesundheitsförderung – analog und digital sowie dem Einsatz von digitalen Lösungen für Gesundheit und Lebensqualität und deren Einbettung in das bestehende Betreuungsnetz. Dabei sollen, gemäss der Public Health Devise, Verhalten und Verhältnisse einbezogen werden.

  • Gesundheitsförderung: Mein Interesse gilt speziell der Förderung der (digitalen) Gesundheitskompetenz, die gerade auch im Umgang mit den neuen digitalen Möglichkeiten von zunehmender Wichtigkeit ist. Ebenfalls wichtig ist der Einbezug von Gesundheitsressourcen, die sowohl in der Verhaltens- wie Verhältnisprävention eingesetzt werden können. Hier liegt mein Fokus auf dem Thema Natur und Landschaft und ihrer Rolle in Bezug auf Gesundheit und Gesundheitsförderung.
  • Smarte Lösungen für Gesundheit und Lebensqualität:  Während meiner klinischen Tätigkeit habe ich erfahren, wie wichtig der Erhalt von Selbstständigkeit und Autonomie im Alter und auch im Umgang mit chronischen Erkrankungen ist. Es ist mir deshalb ein Anliegen, einen Beitrag zur möglichst langen Unabhängigkeit und Selbstständigkeit von älteren Menschen und chronisch Erkrankten zu leisten, dies mit Schwerpunkt auf die Frage, welche Hilfen Betroffene und Angehörige durch den Einsatz von digitalen Hilfsmitteln zur Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität erhalten können und wie diese optimal in das bestehende Betreuungsnetz eingebaut werden können.
  • Consulting/ Projektarbeit: Interdiszipliniertes Arbeiten bringt innovative Ideen. Meine Kompetenzen liegen im Einbringen der medizinisch – gesundheitsfördernden Perspektive. Themenschwerpunkte bilden Verhältnisprävention und Gesundheitsförderung, speziell das Thema Landschaft und Gesundheit/ Gesundheitsförderung sowie Alters-freundliche Gestaltung von Städten und Gemeinden.

Dr. med. Cornelia Marti, MPH

Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH

MPH (Master of Public Health): Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin