Digitale betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung

In der Luxemburger Deklaration (1997) definiert das europäische Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) die BGF wie folgt:

Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle gemeinsamen Massnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Dies kann durch die Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden:

  • Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen
  • Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung
  • Stärkung persönlicher Kompetenzen

Wie in der individuellen Gesundheitsförderung geht es auch hier darum, Potentiale und Ressourcen zu fördern und dadurch Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken.

Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement

Durch die Digitalisierung sind auch in der BGF viele neue Möglichkeiten entstanden. Plattformen und Apps informieren Mitarbeitende über gesundheitliche Themen. Weitere Tools können z.B. gesundheits-relevantes Verhalten aufzeichnen und sowohl Mitarbeitende wie auch Arbeitgeber Hinweise auf Verbesserungspotentiale liefern. Dies birgt aber neben Chancen auch Risiken, die erkannt und auch diskutiert werden müssen. Wichtig ist es, die neuen Möglichkeiten zu kennen und einschätzen zu können.

Auch auf individueller Ebene bieten eine Vielzahl von Apps und Wearables (z.B. Smartwatch) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Verhalten in Bezug auf die Gesundheit zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen. Tipps im Hinblick auf eine Verhaltensänderung gibt es hierzu speziell in den  Bereichen Ernährung, Fitness, Stress, Entspannung und Burnout Prävention.

Interessant ist insbesondere die Verbindung der beiden Ansätze – also betriebliche Gesundheitsförderung, sowohl in der realen wie in der digitalen Welt.